kuico – Künstlerische Dokumentation der Coronazeit
Fotografie, Text und gesellschaftliche Stimmen verbinden sich im „Kunstprojekt kuico“ zu einer vielschichtigen Annäherung an die Jahre 2020–2022. Ausgangspunkt war die Frage, wie eine Zeit globaler Verunsicherung sichtbar gemacht werden kann, ohne sie zu vereinfachen.
Fotografische Arbeiten von mir und den Projektteilnehmern treten hier in Dialog mit Beiträgen aus Kultur, Politik, Wirtschaft, Medizin, Soziologie, Psychologie und weiteren Bereichen — denn die Pandemie betraf nicht nur Einzelne, sondern das gesamte gesellschaftliche Gefüge.
Idee & Hintergrund
kuico versteht sich nicht als Chronik, sondern als künstlerische Reflexion. Die Arbeiten suchen nach persönlichen und kollektiven Perspektiven auf eine Zeit, die zugleich Stillstand und Bewegung bedeutete.
Durch die Verbindung von Bildern, Texten und Stimmen entsteht ein Raum, in dem unterschiedliche Erfahrungen nebeneinander bestehen dürfen — ohne Anspruch auf eine einzige Wahrheit.
Gemeinschaftlicher Prozess
Insgesamt 46 Menschen, Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zahlreiche externe Stimmen brachten ihre Sichtweisen ein. Die Vielfalt der Beiträge zeigt, wie unterschiedlich Menschen dieselbe Realität erleben und interpretieren. Besonders hervorheben möchte ich die Mitarbeit und Teilnahme der Fotografin Simone Naumann🔗.
Das Projekt wurde so zu einem offenen Dialograum zwischen individueller Erfahrung und gesellschaftlicher Reflexion — getragen von der Überzeugung, dass Kunst helfen kann, komplexe Zeiten vielstimmig zu denken.
Künstlerischer Ansatz
Fotografie bildet den visuellen Ausgangspunkt, wird jedoch nicht als dokumentarischer Beweis verstanden, sondern als subjektiver Blick. Die Kombination aus Bild und Text eröffnet neue Lesarten und lädt die Betrachtenden ein, ihre eigenen Erfahrungen mit einzubringen.
Publikation
Das Projekt wurde in einer eigenen Publikation dokumentiert.
→ Zur externen Projektseite🔗
kuico erzählt keine abgeschlossene Geschichte — es öffnet einen Raum für Erinnerungen, Perspektiven und Fragen, die weiterwirken.
