Künstlerin. Eva Leopoldi.

Eva Leopoldi – die Frau, der Mensch, die Künstlerin

Wer ist Eva Leopoldi? Malerin, Mixed Art Künstlerin, Initiatorin und Projektleitung von Kunstprojekten, Fotokünstlerin, Designerin.

In Ulm geboren, verbrachte sie ihre Jugend und Familienzeit in/nahe Ingolstadt und lebt und arbeitet seit 2019 mit ihrem zweiten Ehemann Klaus Kormann in Kößlarn bei Passau.


 

Hier in der niederbayerischen Toskana mit meinem Mann arbeiten und leben zu dürfen, empfinde ich als ein großes Geschenk. Ich liebe diese Ruhe und die nahegelegenenen Berge und die „echten Menschen“ hier bei uns.

 


 

Nach der Geburt ihrer Kinder wechselte sie vom Handwerk zur Kunst, entwickelte eine ganz eigene spezielle Maltechnik auf Seide und beschäftigte sich mit Kunstgeschichte- und Theorien. Über die Appropriation-Art entwickelte sich die Malerin weiter zur Mixed-Art-Künstlerin, die bei ihren Projekten Bild, Fotografie, Text und Video verbindet.

Die Bilderserie „Mon Paris“ z.B. entstand während zahlreicher Aufenthalte in Paris und für das komplexe Projekt 12malanders.DasProjekt.“, das sie initiierte und leitete, arbeitete sie mit anderen Künstlern zusammen, zwölf Autoren, einer Cartoonistin und einem Fotografen. Zu diesem Projekt entstand ein Kunstband, der auch über diese Website erhältlich ist. Generell ist ihr die Herausforderung,  ein Konzept mit originellen Inhalten zu füllen, genauso wichtig wie die Malerei.

 


 

Ich mache Kunst, weil ich neugierig bin, weil es mich fordert, weil ich ständig Neues lernen darf, weil es mich befriedigt, weil es mich zur Weißglut bringt, weil es mich fokussiert, weil ich mich in Gedanken verlieren kann, weil ich gezwungen bin, das, was ich erzählen möchte, zu visualisieren. Und ich möchte immer erzählen. Ein Bild, das nichts erzählt, ist für mich wie ein schöner Prospekt im Bücherregal.

 


 

Die Neuausrichtung ihrer Kunst, die nun auch Fotoprojekte, Digitale Kunst und Objektkunst mit einbezieht, zeigt sich an dem neuen LogoLeopoldiArt.repeated.different sehr deutlich.

Und die Lust am Entwickeln von Projekten ist weiter eine Leidenschaft der Künstlerin. So war sie 2017 gemeinsam mit der Unternehmerin und Kunstliebhaberin Veronika Peters Initiatorin und Organisatorin des dadaistisch anmutenden Abends #MachmaKunst im Altstadttheater Ingolstadt. Die künstlerische Leitung hatten Leni Brem und Falco Blome, die „Macher“ des Altstadt-Theaters.

Zu dem sich ständig weiterentwickelnden Projekt #DieStaunende ist ein erstes kleines Geschenkbuch erschienen. Auch dieses Büchlein erhalten Sie über das Kontakformular auf dieser Website. Denn der Künstlerin ist es einfach wichtig, nicht nur Malerei anzubieten, sondern auch Drucksachen, in denen auch Gedanken und Ideen entdeckt werden können. In diesem Büchlein sind auch einige der Bilder zu sehen, die mit der App „Artivive“ zum Leben erweckt werden können.

 


 

Erzählende Kunst in der Bildenden Kunst. Im Gegensatz zu den Literaten kann man als Bildender Künstler nur Andeutungen machen. Titel sind dabei ein wichtiger Teil, um den Betrachtern Hinweise zu geben…. Und die Gegenständlichkeit eines Werkes natürlich auch (inklusive Form, Farbe, Dimension, Inszenierung, Medium, Präsentationsort). Aber liegt nicht gerade darin der Reiz? Die Betrachter werden mit sich selbst konfrontiert, mit ihren Assoziationen, die sich einstellen, sofern sie sich darauf einlassen und nicht einfach nur die Geschichten der Künstler oder Ausstellungsführer oder Galeristen anhören wollen – was natürlich auch legitim ist, und ehrlich gesagt auch Spaß machen kann….

 


 

Die Möglichkeiten der Augmented Reality entdeckte Leopoldi 2018 und präsentierte gemeinsam mit der Künstlerin „Soussen“ die
1. Ausstellung im Münchner Raum, die sich komplett mit dem Thema beschäftigt (außerhalb des Museums- oder Universitätsbetriebes) – analog trifft digital – Sie verlassen die Komfortzone

Diese Art, das Kunsterlebnis zu erweitern und somit auch die Jugendlichen und Kids in die Ausstellung zu holen, begeistert beide Künstlerinnen gleichermaßen. Ein großes Anliegen von Leopoldi ist es nämlich, Kunst auch den jungen Menschen so zu präsentieren, dass sie Lust haben, sich damit zu beschäftigen und die Scheu vor den sonst oft elitären und langweiligen Ausstellungen verlieren.

 


 

„Kunst ist eminent wichtig für eine Gesellschaft. Wenn wir unsere Jugend an die Bilderflut des Internets verlieren, die sie in Unmengen und unreflektiert konsumieren, haben wir bald ein großes soziales Problem.“

 


 

Im Sommer 2019 konnte Sie mit dem Kunstverein Ku:nst International, bei dem sie auch Mitglied ist, einen Herzenswunsch verwirklichen: Die Ausstellung #IchBinEinfachNurMensch.“ Leopoldi ist nämlich der Ansicht, dass man als Künstler durchaus die Pflicht hat, Stellung zu beziehen. Denn der Künstler hat viel mehr Möglichkeiten, in der Öffentlichkeit gehört oder gesehen zu werden, als viele Andere. Die Intoleranz und die Benachteiligungen, unter der Menschen leiden müssen, die als „anders“ empfunden werden, kann nicht hingenommen werden.

 


 

Jeder kann dazu beitragen, Gleichheit und Frieden zu fördern, durch Gespräche, Erzählungen oder Taten in seinem kleinen Umfeld, seinem Mikrokosmos, und wir Künstler haben sogar das Glück, Menschen in einem etwas größeren Radius zu erreichen und ich sehe es als unsere Menschenpflicht an, gegen die Ungleichheit zu arbeiten.

 


 

Seit Oktober 2020 ist Leopoldi Mitglied im Kunstverein Passau, denn natürlich ist es der Künstlerin auch ein Anliegen, in der neuen und endgültigen Heimat Kontakte zu knüpfen und sich dann auch zu engagieren.

Das Jahr 2020 war nicht nur das Jahr der Pandemie, es war auch die Geburt der #FeminaLudens – Die bereits gefühlte Freiheit und Leichtigkeit in ihrem Kunstschaffen hat einen konkreten Ausdruck gefunden – die spielende Frau #FeminaLudens. Dieser Begriff, den Leopoldi entwickelt hat und in dem sich die Künstlerin absolut wiederfindet, wird sie die nächsten Jahre begleiten. Und – das wunderbare Kunstprojekt #kuico, das sie entwickelt hat und gemeinsam mit der Fotografin Simone Naumann zum Leben erweckt, wird eine Art künstlerische Dokumentation der Coronazeit sein. Über die Unterstützung und Teilnahme der Menschen, die ihre Gedanken und ihr Bildmaterial teilen, ist Eva zutiefst dankbar.

Seit 2021 ist die Künstlerin auch im Verein Rottaler Fotofreunde und bei den Kulturfreunden in Rotthalmünster Mitglied. In der Region Teil der Kulturwelt zu sein, ist in ihren Augen genauso wichtig, wie Teil einer Internationalen Fotocommunity zu sein.

 


Color Awards Nominee

Im März 2021 war ich eine Nominierte bei den Color Awards im Bereich „Abstract Photo“

 

Die INTERNATIONAL COLOR AWARDS sind die führenden internationalen Auszeichnungen für Spitzenleistungen in der Farbfotografie. Diese gefeierte Veranstaltung wirft ein Schlaglicht auf die besten Profi- und Amateurfotografen weltweit und ehrt die schönsten Bilder mit den höchsten Leistungen in der Farbfotografie. www.colorawards.com
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Als Frau, Jahrgang 1962, möchte ich in den nächsten Jahren auch die Wechseljahre der Frauen künstlerisch thematisieren. Dabei werde ich diesen Begriff aber ausweiten – denn nicht nur der Übergang zur alternden Frau ist ein Wechsel – Wechseljahre gibt es im Leben von Frauen wesentlich öfter. Und warum eigentlich nur aus Sicht der Frauen?….Lasst euch überraschen 🙂

 


Eine Auswahl der Ausstellungen der Künstlerin finden Sie auf folgender Seite.

Und hier finden Sie mich als Mensch