Künstlerin. Eva Leopoldi.

Eva Leopoldi – die Künstlerin

Eva Leopoldi in Aktion - auf der Suche nach interessanten unentdeckten Motiven.

Wer ist Eva Leopoldi, die Künstlerin? Was zeichnet ihre Kunst aus?

Leopoldi erschafft erzählende Kunst mittels künstlerischer Fotografie und anschließender digitaler Bearbeitung. Sie war Malerin,  Mixed Art Künstlerin, ist Initiatorin und Projektleitung von Kunstprojekten, leidenschaftliche Fotokünstlerin und beschäftigt sich mit Kunstphilosophien- und Strömungen.

In Anlehnung an Johan Huizinga  und den Medientheoretiker Vilem Flusser nennt sie sich „Spielende Künstlerin“, also „Ludens Artifex“ #ludensartifex.
Huizinga stellt dem denkenden Menschen „Homo Sapiens“ und dem schaffenden Menschen „Homo Faber“ den Menschen als Spieler „Homo Ludens“ an die Seite.  Vilem Flusser hat diesen Begriff weiterentwickelt. Nur spielend gelinge es dem Menschen, neue Informationen zu erstellen und generieren können – auch wenn diese bisher nicht unbedingt miteinander verknüpft sind!

Genau dieses ist es, was die Kunst Leopoldis auszeichnet: Sie will NEUE DINGE erzählen, NEUE INFORMATIONEN erschaffen, und da es bei der Tätigkeit des Fotografierens eine Einschränkung gibt – es lässt sich nämlich nur „Fotografierbares“ aufnehmen – bearbeitet sie Ihre Arbeiten anschließend digital nach. Sie entwickelt neue Wahrheiten. Nicht die Welt vor der Kameralinse ist wirklich, sondern die entstandene fotografische Arbeit ist wirklich – allerdings einfach nur EINE Wirklichkeit von VIELEN. Denn jedem spielenden Künstler, spielendem Menschen kann es gelingen, neue, eigene Wahrheiten zu entwerfen.

Im Dezember 2021 entdeckt sie den neu eingeführten kunsthistorischen Begriff #Techspressionismus . Diese Bewegung beschreibt bildende Künstler, die digitale Technologien verwenden, um subjektive, emotionale Inhalte zu vermitteln. Unter diesem Begriff findet sich die Künstlerin endlich angekommen.
Hier die wunderbare Website mit allen Informationen zu Begriff, Künstlern und dem Manifest des Techspressionismus.

Eva und Klaus Kormann vor einem atemberaubenden Bergpanorama

Und was macht die Künstlerin privat? Wer ist sie? Klick aufs Bild!

Künstlerische Laufbahn

Nach der Geburt ihrer Kinder wechselt Eva Leopoldi vom Handwerk zur Kunst, entwickelt eine ganz eigene spezielle Maltechnik auf Seide und beschäftigt sich mit Kunstgeschichte- und Theorien. Damals setzt sie sich intensiv mit der Appropriation-Art auseinander. Postmoderne Aneignung bezieht sich auf den Akt des Zitierens oder Wiederverwendens bereits existierender Elemente innerhalb eines neuen Kunstwerks.
Durch die Wiederverwendung innerhalb dieses NEU GEDACHTEN Werkes wird das ursprüngliche Bild neu kontextualisiert und die Rezipienten erhalten eine andersartig, neu entwickelte Bildaussage. 

Ausstellungen

Später entwickelt sich die Malerin weiter zur Mixed-Art-Künstlerin, die bei ihren Projekten Bild, Fotografie, Text und Video verbindet.

Die Bilderserie „Mon Paris“ z.B. entstand während zahlreicher Aufenthalte in Paris und für das komplexe Projekt 12malanders.DasProjekt.“, das sie initiierte und leitete, arbeitete sie mit anderen Künstlern zusammen, zwölf Autoren, einer Cartoonistin und einem Fotografen. Zu diesem Projekt entstand ein Kunstband, der auch über diese Website erhältlich ist. Generell ist ihr die Herausforderung,  ein Konzept mit originellen Inhalten zu füllen, genauso wichtig wie die Malerei.

Auf Einladung des Wirtschaftsministeriums Baden Württemberg war Leopoldi mit dem Projekt #12malanders im Jahr 2015 in Stuttgart. Eine Auswahl an Ausstellungen sehen Sie mit Klick aufs Bild.

 


 

Die Neuausrichtung ihrer Kunst, die nun auch Fotoprojekte, Digitale Kunst und Objektkunst mit einbezieht, zeigt sich an dem neuen LogoLeopoldiArt.repeated.different sehr deutlich.

Und die Lust am Entwickeln von Projekten ist weiter eine Leidenschaft der Künstlerin. So war sie 2017 gemeinsam mit der Unternehmerin und Kunstliebhaberin Veronika Peters Initiatorin und Organisatorin des dadaistisch anmutenden Abends #MachmaKunst im Altstadttheater Ingolstadt. Die künstlerische Leitung hatten Leni Brem und Falco Blome, die „Macher“ des Altstadt-Theaters.

 


 

Ich möchte immer erzählen. Ein Bild, das nichts erzählt, ist für mich wie ein schöner Prospekt im Bücherregal.
Im Gegensatz zu den Literaten kann man als Bildender Künstler nur Andeutungen machen. Titel sind dabei ein wichtiger Teil, um den Betrachtern Hinweise zu geben…. Und die Gegenständlichkeit eines Werkes natürlich auch (inklusive Form, Farbe, Dimension, Inszenierung, Medium, Präsentationsort). Aber liegt nicht gerade darin der Reiz? Die Betrachter werden mit sich selbst konfrontiert, mit ihren Assoziationen, die sich einstellen, sofern sie sich darauf einlassen und nicht einfach nur die Geschichten der Künstler oder Ausstellungsführer oder Galeristen anhören wollen – was natürlich auch legitim ist, und ehrlich gesagt auch Spaß machen kann….

 


 

Die Möglichkeiten der Augmented Reality entdeckt Leopoldi 2018 und präsentiert gemeinsam mit der Künstlerin „Soussen“ die
1. Ausstellung im Münchner Raum, die sich komplett mit dem Thema beschäftigt (außerhalb des Museums- oder Universitätsbetriebes) – analog trifft digital – Sie verlassen die Komfortzone

Diese Art, das Kunsterlebnis zu erweitern und somit auch die Jugendlichen und Kids in die Ausstellung zu holen, begeistert beide Künstlerinnen gleichermaßen. Ein großes Anliegen von Leopoldi ist es nämlich, Kunst auch den jungen Menschen so zu präsentieren, dass sie Lust haben, sich damit zu beschäftigen und die Scheu vor den sonst oft elitären und langweiligen Ausstellungen verlieren.

Mit den Möglichkeiten der Augmented Reality spricht man auch die jungen Menschen in Ausstellungen an.


 

„Ich wünsche mir eine entspanntere offene Haltung gegenüber Kunst – Ich wünsche mir keine ehrfürchtige Stille vor meinen Arbeiten, sondern gelebte Emotionen, Gespräche und Auseinandersetzung.“

 


 

Im Sommer 2019 kann Sie mit dem Kunstverein Ku:nst International, bei dem sie auch Mitglied ist, einen Herzenswunsch verwirklichen: Die Ausstellung #IchBinEinfachNurMensch.“ Leopoldi ist nämlich der Ansicht, dass man als Künstler durchaus die Pflicht hat, Stellung zu beziehen. Denn der Künstler hat viel mehr Möglichkeiten, in der Öffentlichkeit gehört oder gesehen zu werden, als viele Andere. Die Intoleranz und die Benachteiligungen, unter der Menschen leiden müssen, die als „anders“ empfunden werden, kann nicht hingenommen werden.

 


 

Jeder kann dazu beitragen, Gleichheit und Frieden zu fördern, durch Gespräche, Erzählungen oder Taten in seinem kleinen Umfeld, seinem Mikrokosmos, und wir Künstler haben sogar das Glück, Menschen in einem etwas größeren Radius zu erreichen und ich sehe es als unsere Menschenpflicht an, gegen die Ungleichheit zu arbeiten.

 


 

Seit Oktober 2020 ist Leopoldi Mitglied im Kunstverein Passau, denn natürlich ist es der Künstlerin auch ein Anliegen, in der neuen und endgültigen Heimat Kontakte zu knüpfen und sich dann auch zu engagieren.

Das wunderbare Kunstprojekt #kuico, das sie entwickelt hat und gemeinsam mit der Fotografin Simone Naumann zum Leben erweckt, wird eine Art künstlerische Dokumentation der Coronazeit sein. Über die Unterstützung und Teilnahme der Menschen, die ihre Gedanken und ihr Bildmaterial teilen, ist Eva zutiefst dankbar.

Seit 2021 ist die Künstlerin auch im Verein Rottaler Fotofreunde und bei den Kulturfreunden in Rotthalmünster Mitglied. In der Region Teil der Kulturwelt zu sein, ist in ihren Augen genauso wichtig, wie Teil einer Internationalen Fotocommunity zu sein.

 


Color Awards Nominee

Im März 2020, 2021 und 2022 war ich eine Nominierte bei den Color Awards 

 

Die INTERNATIONAL COLOR AWARDS sind die führenden internationalen Auszeichnungen für Spitzenleistungen in der Farbfotografie. Diese gefeierte Veranstaltung wirft ein Schlaglicht auf die besten Profi- und Amateurfotografen weltweit und ehrt die schönsten Bilder mit den höchsten Leistungen in der Farbfotografie. Seit 2020 nimmt die Künstlerin daran teil und wurde in jedem Jahr eine der ausgewählten Nominees dieses Wettbewerbs. Auf folgender Seite erfahren Sie mehr und können die prämierten Arbeiten sehen:

 

Auszeichnungen

 

 


 

„Als Frau, Jahrgang 1962, möchte ich in den nächsten Jahren auch die Wechseljahre der Frauen künstlerisch thematisieren. Dabei werde ich diesen Begriff aber ausweiten – denn nicht nur der Übergang zur alternden Frau ist ein Wechsel – Wechseljahre gibt es im Leben von Frauen wesentlich öfter. Und warum eigentlich nur aus Sicht der Frauen?….Lasst euch überraschen :)“ Und hier findet ihr aktuelle Neuigkeiten:

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